ENCAVIS AG: Encavis-Konzern setzt durch den Verkauf von Minderheitsanteilen an Windparks Cash-Reserven frei und erhöht die Guidance für das Gesamtjahr 2019

Hamburg, 28. Mai 2019 - Die Encavis Asset Management AG, eine 100%ige Tochter des im SDAX notierten Hamburger Solar- und Windparkbetreibers Encavis AG (ISIN: DE0006095003, Prime Standard), veräußerte im Auftrag der Encavis AG jeweils 49 Prozent der Anteile an den vier deutschen Windparks "Briest", "Breitendeich", "Debtstedt" und "Lunestedt" an einen in Luxemburg betreuten Spezialfonds eines institutionellen Kunden. Vorbehaltlich der nun anstehenden Kartellamtsprüfung fließen der Encavis AG 24 Millionen Euro an liquiden Mitteln zu.

Die strategische Weichenstellung des Encavis-Konzerns, zukünftig Minderheitsanteile von bis zu 49 Prozent an ausgewählten Wind- und Solarparks an institutionelle Investoren zu veräußern, setzt bestehende Cash-Reserven zur Investition in weitere Projekte frei, bestätigt die bilanziellen Wertansätze der Assets des bestehenden Portfolios (nach IFRS) und resultiert in Buchgewinnen im Einzelabschluss (nach HGB).

"Der Verkauf von Minderheitsanteilen an vier Windparks an einen Spezialfonds eines institutionellen Kunden der Encavis Asset Management wird Leitlinie für die zukünftig noch stärkere Nutzung der Potenziale unserer internen Finanzierungskraft sein. Diese Finanzmittel erlauben es uns weitere Windparks zu erwerben, um unser Portfolio an Windparks noch stärker zu diversifizieren", erläuterte Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, diese strategische Weichenstellung des Konzerns.

Der jeweils erzielte Verkaufspreis der einzelnen Windparks bestätigt die bilanziellen Wertansätze nach IFRS in der Konzernbilanz. Gemäß deutscher Rechnungslegung nach HGB wird ein Buchgewinn auf die vor 2 bis 3 Jahren erworbenen Windparks von über 30 Prozent realisiert. "Wir freuen uns, dass wir mit dieser, im Wettbewerb zu zwei internationalen Versicherungen, abgeschlossenen Transaktion den Nachweis der Werthaltigkeit unseres bestehenden Portfolios liefern können. Durch unsere selektive Akquisition sowie die technische und kaufmännische Optimierung unserer Parks können wir - wie dieses Beispiel zeigt - erhebliche Werte schaffen. Auf Basis dieses gelungenen Wertnachweises sowie vor dem Hintergrund der sehr positiven operativen Entwicklung des Konzerns erhöhen wir die Guidance für das Gesamtjahr 2019, und das noch ohne Berücksichtigung der positiven Wettereffekte des ersten Quartals", betonte Dr. Christoph Husmann, CFO der Encavis AG, die positiven finanziellen Effekte dieser Transaktion.

Der Vorstand erwartet nun einen Umsatzanstieg auf mehr als 260 Millionen Euro (bisher mehr als 255 Mio. EUR) sowie eine Erhöhung des operativen EBITDA auf über 210 Millionen Euro, statt der zuvor prognostizierten 199 Millionen Euro. Auf Konzernebene rechnet das Unternehmen mit einer Steigerung des operativen EBIT auf gut 125 Millionen Euro, statt 114 Millionen Euro. Für den operativen Cashflow erwartet der Vorstand einen Wert von über 190 Millionen Euro (zuvor 188 Millionen Euro) erreichen zu können. Dies resultiert in einer erhöhten Prognose des operativen Ergebnisses je Aktie (EPS) für das Gesamtjahr 2019 von 0,40 EUR (zuvor 0,35 EUR).