ENCAVIS AG erzielt mit steigenden Margen Rekordergebnisse 2019 und erwartet keine wesentlichen Auswirkungen durch CoVid-19

  • Umsatz steigt um 10% auf EUR 273,8 Mio. (2018: EUR 248,8 Mio.)
  • Operatives EBITDA steigt um 16% auf EUR 217,6 Mio. (2018: EUR 186,9 Mio.)
  • Operatives EBIT legt um 16% auf EUR 132,2 Mio. zu (2018: EUR 113,7 Mio.)
  • Operatives Ergebnis je Aktie springt um 39% auf EUR 0,43 (2018: EUR 0,31)
  • Vorstand bestätigt erneut die Wachstumsstrategie >> Fast Forward 2025
  • Vorstand und Aufsichtsrat schlagen erneut eine Erhöhung der Dividende für 2019 auf EUR 0,26 je Aktie (2018: EUR 0,24) vor

Hamburg, 19. März 2020 - Die Encavis AG (ISIN: DE0006095003, Prime Standard) legte 2019 bei allen operativen Ergebnisgrößen erneut deutlich zu und erzielte Rekordwerte. Angesichts der außergewöhnlich starken Vergleichsperiode, dem sogenannten "Jahrhundertsommer" des Jahres 2018, eine herausragende Leistung. Der weiterhin konsequente Ausbau des Erzeugungsportfolios in Dänemark und in den Niederlanden sowie das starke Wachstum des Encavis Asset Managements resultieren bei anhaltend günstigen meteorologischen Rahmenbedingungen in einem Umsatzplus 2019 von 10% in Höhe von 25,0 Millionen Euro. Aufgrund der anhaltend positiven Wettereffekte erzielte Encavis 2019 Mehreinnahmen in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro gegenüber der ursprünglichen Planung bzw. 3,8 Millionen Euro im Vergleich zu 2018. Besonders hervorzuheben ist die operative Margenverbesserung bei kontinuierlichem Wachstum - eine klare Stärke des langfristig ausgerichteten Geschäftsmodells zur Erzielung von Größenvorteilen.

Die Encavis AG übertraf 2019 ein weiteres Mal die im Laufe des vergangenen Jahres mehrfach angehobenen Prognosewerte bei Umsatz und operativen Ergebnisgrößen. Zu dem Umsatzwachstum in Höhe von 25,0 Millionen Euro trugen die Solarparks rund 13,6 Millionen Euro und die Windparks rund 5,3 Millionen Euro bei. Deutlich positiv entwickelte sich das Asset Management des Konzerns mit einem Umsatzwachstum um 7,5 Millionen Euro und einem positiven Ergebnisbeitrag von 5,6 Millionen Euro zum EBITDA des Konzerns.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte im Vorjahresvergleich um rund 16% auf 217,6 Millionen Euro zu, bei einer zugleich auf 79,5% gestiegenen EBITDA-Marge (Vorjahr: rund 75%). Die Wind- und Solarparks erzielten jeweils operative EBITDA-Margen in Höhe von 82% (Wind) und 84% (Solar). Der Anstieg des EBITDA profitierte insgesamt von den positiven meteorologischen Rahmenbedingungen, dem Portfolioausbau sowie den Erträgen aus der Veräußerung von Minderheitsanteilen an vier Windparks bei gleichzeitigem, maßgeblich durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 begründetem, Rückgang der sonstigen operativen Aufwendungen. Das operative Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) legte ebenfalls um 16% zu und erreichte 132,2 Millionen Euro, ebenfalls einhergehend mit einer Margensteigerung auf gut 48% EBIT-Marge (Vorjahr: knapp 46%). Das operative Ergebnis je Aktie (EPS) sprang um rund 39% auf 43 Eurocent (Vorjahr: 31 Eurocent) trotz einer erhöhten Aktienanzahl. Diese erhöhte sich aufgrund der erfreulich hohen Quote an Aktiendividende und einer kleinen Kapitalerhöhung in Höhe von 4,2% im Dezember des vergangenen Jahres zur Gewinnung des neuen Großaktionärs, der Versicherungskammer Bayern. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine erhöhte Dividende von EUR 0,26 je Aktie vor (Vorjahr EUR 0,24). Diese wird ebenfalls wieder als Wahldividende in Aktien oder zur Barausschüttung angeboten.

Der operative Cash Flow legte aufgrund einer verzögerten Steuerrückerstattung von neun Millionen Euro zum Jahresultimo um nur 15,0 Millionen auf 189,3 Millionen Euro zu - ein Plus von rund 9%. Im März 2020 ist dieser Betrag eingegangen, so dass auch hier die Prognose 2019 erfüllt wurde.

Die derzeitige Eigenkapitalquote von 25,3% ist ebenfalls im Plan, obwohl sie durch die Bilanzierung der spanischen PPAs nach IAS 28 temporär belastet wird; ohne diese International Financial Reporting Standards (IFRS) läge die Eigenkapitalquote bei 26,9%.

Das laufende Geschäftsjahr 2020 wird besonders durch den Übergang in die PPA-Märkte durch die beiden Großprojekte in Spanien geprägt sein, die beide erst in der zweiten Jahreshälfte an das Netz angeschlossen werden sollen. Der Vorstand erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2020 eine moderate Umsatzsteigerung auf mehr als 280 Millionen Euro. Geplant ist, ein operatives Ergebnis (EBITDA) von über 220 Millionen Euro zu erreichen sowie ein operatives EBIT in Höhe von gut 130 Millionen Euro. Daraus würde ein operatives Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,41 Euro resultieren. Selbst ein verzögerter Baufortschritt der beiden spanischen Großprojekte im Laufe des Jahres 2020 hätte im Maximalfall einen negativen Effekt auf das Ergebnis je Aktie (EPS) für 2020 von 0,01 Euro. Der operative Cashflow soll einen Wert von über 200 Millionen Euro erreichen.

Unsere Strategie >> Fast Forward 2025 verfolgen wir trotz Einschränkungen des täglichen Lebens durch CoVid-19 konsequent weiter. Wir sehen uns auch in diesen Zeiten gut gewappnet, unsere langfristigen Ziele zu erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr planen wir mit einem moderaten Wachstum im Umsatz und Ergebnis, was der ursprünglichen Planung vor der Corona-Krise entspricht. Dennoch verschiebt die Gesellschaft die Hauptversammlung, die bisher für Mitte Mai 2020 geplant war, auf unbestimmte Zeit, um die Gesundheit der Aktionäre und Mitarbeiter zu schützen und die Infektionskette zu verlangsamen.