ENCAVIS AG nach neun Monaten erneut über Plan / Ausblick für 2019 bestätigt

  • Umsatz steigt um 11% auf EUR 223,4 Mio. (9M/2018 EUR 200,9 Mio.)
  • Operatives EBITDA steigt um 20% auf EUR 185,8 Mio. (9M/2018 EUR 155,3 Mio.)
  • Operatives EBIT legt um 21% auf EUR 121,8 Mio. zu (9M/2018 EUR 100,8 Mio.)
  • Operatives Ergebnis je Aktie steigt um 29% auf EUR 0,49 (9M/2018 EUR 0,38)
  • Vorstand bestätigt den zuletzt Ende August erneut angehobenen Ausblick für das Gesamtjahr 2019


Hamburg, 25. November 2019 - Die Encavis AG (ISIN: DE0006095003, Prime Standard) legte nach neun Monaten bei allen operativen Ergebnisgrößen erneut deutlich zu. Eine bemerkenswerte Leistung angesichts der außergewöhnlich starken Vergleichperiode 2018, dem sogenannten "Jahrhundertsommer" des Jahres 2018. Der konsequente Ausbau des Erzeugungsportfolios in Dänemark und in den Niederlanden sowie die anhaltend günstigen meteorologischen Rahmenbedingungen resultierten in einem Umsatzplus von 11% nach neun Monaten 2019 in Höhe von 22,5 Millionen Euro. Darin sind - aufgrund der anhaltend positiven Wettereffekte - Mehreinnahmen in Höhe von 12,9 Millionen Euro enthalten. Trotz des generell schwachen vierten Quartals im größten Segment Solar bestätigt der Vorstand alle im August 2019 erneut angehobenen operativen Erlös- und Ergebnisgrößen vom Umsatz bis zum Ergebnis je Aktie, inklusive Cash Flow, für das Gesamtjahr 2019.

Die Encavis AG übertraf nach neun Monaten 2019 ein weiteres Mal die operativen Kennzahlen. Die Umsatzerlöse stiegen um rund 11% auf insgesamt 223,4 Millionen Euro. Der Anstieg ist sowohl auf die weiterhin günstigen meteorologischen Bedingungen als auch auf den Ausbau des Portfolios während des Berichtszeitraums zurückzuführen. Die Solarparks trugen rund 14,5 Millionen Euro und die Windparks rund 5,9 Millionen Euro zu diesem Wachstum bei. Zum 30. September 2019 umfasste das Portfolio 177 Solar- und 71 Windparks in zehn Ländern Europas mit einer Erzeugungskapazität von rund zwei Gigawatt (GW). Die ENCAVIS ist damit der größte konzernunabhängige börsennotierte Stromproduzent im Bereich Erneuerbare Energien in Europa.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte im Vorjahresvergleich um rund 20% auf 185,8 Millionen Euro zu. Die EBITDA-Marge beträgt rund 83% (Vorjahr: 77%). Der Anstieg des EBITDA profitierte von den positiven meteorologischen Rahmenbedingungen, dem Portfolioausbau sowie den Erträgen aus der Veräußerung von Minderheitsanteilen an vier Windparks bei gleichzeitigem, maßgeblich durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 begründetem, Rückgang der sonstigen operativen Aufwendungen. Die Abschreibungen enthalten durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 zusätzlich auch Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte aus Leasingvereinbarungen. Das operative Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) erreichte 121,8 Millionen Euro - ein Plus von 21% im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht einer EBIT-Marge von rund 55% (Vorjahr: 50%). Das operative Ergebnis je Aktie (EPS) legte um rund 29% auf 49 Eurocent zu (Vorjahr: 38 Eurocent).

Der operative Cash Flow legte aufgrund einer aperiodischen Steuerzahlung von neun Millionen Euro sowie weiterer Stichtagseffekte, die den operativen Cash Flow unterjährig belasten nur leicht um etwa 3% auf rund 132,8 Millionen Euro zu. Bis zum Jahresende werden diese Effekte wieder ausgeglichen.

Anfang September konnte die im Jahr 2017 von der Encavis Finance B.V. aufgelegte Hybrid-Wandelanleihe durch die Begebung neuer Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 53 Millionen Euro aufgestockt werden. Diese innerhalb weniger Stunden eingeworbenen Mittel werden nach dem Bilanzierungsstandard IFRS als Eigenkapital ausgewiesen. Einschließlich des Agios wurde damit die freie Liquidität um weitere 60 Millionen Euro auf rund 170 Millionen Euro erhöht. Diese Mittel werden zur Finanzierung des Baus von Talayuela sowie zusätzlicher Großprojekte - u.a. mit PPA-Vereinbarungen - verwendet. Zugleich verbessert die gestärkte Eigenkapitalbasis die Verhandlungsposition gegenüber Investoren bei der Aufnahme von Fremdkapital für den Erwerb weiterer Solar- und Windparks.

Aufgrund der fortgesetzt positiven meteorologischen Bedingungen auch nach neun Monaten des laufenden Jahres bestätigt der Vorstand den zuletzt Ende August erneut angehobenen Ausblick für das Gesamtjahr 2019. Erwartet wird für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzanstieg auf mehr als 270 Millionen Euro sowie eine Erhöhung des operativen EBITDA auf mehr als 218 Millionen Euro. Auf Konzernebene wird mit einer Steigerung des operativen EBIT auf mehr als 132 Millionen Euro gerechnet. Der operative Cashflow soll einen Wert von mehr als 198 Millionen Euro erreichen. Die Prognose für das operative Ergebnis je Aktie (EPS) liegt bei 42 Eurocent.