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Insights & Stories

Die Energiewende wird vor Ort entschieden

Wie entsteht Akzeptanz für die Energiewende? Durch persönliche Begegnungen und transparente Einblicke. Genau das stand im Mittelpunkt der Eröffnung des Solarparks in Bartow im September 2025. Mehr als 120 Besucherinnen und Besucher aus der Region nutzten die Gelegenheit, die Anlage kennenzulernen und mit den Menschen hinter dem Projekt ins Gespräch zu kommen. Anwohnerinnen und Anwohner, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie regionale Medien diskutierten über erneuerbare Energien, Biodiversität und die Entwicklung des Standorts. Bei Führungen über das Gelände wurde sichtbar, wie aus einer Projektidee ein Solarpark wird. Fragen konnten direkt beantwortet, Hintergründe erläutert und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die Entstehung der Anlage und in die Rolle, die solche Projekte für die regionale Energiewende spielen können. Unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr entstand eine offene Atmosphäre, die zum Austausch einlud. Der Tag machte deutlich: Erfolgreiche Energieprojekte entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie werden Teil des regionalen Lebens und gewinnen Akzeptanz dort, wo Menschen frühzeitig eingebunden werden. Für Encavis sind Veranstaltungen wie diese deshalb weit mehr als ein Projektmeilenstein. Sie zeigen, dass die Energiewende nicht nur aus Technik und Infrastruktur besteht, sondern vor allem aus Menschen, Dialog und gemeinsamen Perspektiven für die Zukunft.

So entstand der Solarpark in Bartow

Mehr als Megawatt: Wie Solarparks Lebensräume schaffen können

Wer an einen Solarpark denkt, denkt meist an Strom. An Solarmodule, Wechselrichter und die Energiewende. Doch was, wenn ein Solarpark gleichzeitig auch Lebensraum für Tiere, Lernort für junge Menschen und Teil eines vielfältigen Ökosystems sein kann? Genau das zeigt der Solarpark Talayuela in Spanien. Schon in der Planungsphase stand nicht nur die Frage im Mittelpunkt, wie erneuerbare Energie erzeugt werden kann. Ebenso wichtig war die Überlegung, wie sich die Fläche ökologisch aufwerten und langfristig Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen lässt. Heute prägen Vegetationsflächen zwischen den Modulreihen, strukturreiche Steinmauern und Insektenhotels das Bild des Solarparks. Sie bieten zahlreichen Tierarten Rückzugsorte und fördern die Artenvielfalt auf dem Gelände. Durch gezielt angelegte Durchlasskorridore können sich Kleinsäuger frei bewegen und bestehende Lebensräume miteinander verbinden. Neu angelegte Weiher erleichtern den Zugang zu Wasser, schwimmende Nistinseln bieten Wasservögeln geschützte Brutplätze und zusätzliche Nistkästen unterstützen lokale Vogelpopulationen. Doch Talayuela ist mehr als ein Ort der Energieerzeugung und des Naturschutzes. Mit dem Nature Classroom wurde ein Lernort geschaffen, an dem Schulklassen, Studierende und Besucherinnen und Besucher erleben können, wie erneuerbare Energien und Biodiversität zusammenwirken. Hier wird die Energiewende nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erfahrbar. Talayuela zeigt, dass Solarparks weit mehr sein können als Orte der Stromproduktion. Richtig geplant, können sie einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt leisten, Naturflächen aufwerten und Menschen für eine nachhaltige Zukunft begeistern. So entsteht erneuerbare Energie mit einem Mehrwert, der weit über Megawatt hinausgeht.

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Warum die Energiewende nicht immer neu gebaut werden muss

Mehr Strom, höhere Effizienz und das ohne zusätzliche Flächen: Im italienischen Solarpark Parma 1 zeigt sich, welches Potenzial in bestehender Infrastruktur steckt. Statt neu zu bauen, wurde die Anlage umfassend modernisiert und damit fit für die nächste Generation der Solarenergie gemacht. Durch Repowering und Revamping konnte die Leistung des Parks von 6 MWp auf 9 MWp gesteigert werden. Neue Single-Axis-Tracking-Systeme und moderne Solarmodule erhöhten die Effizienz um mehr als 30 Prozent. Heute produziert Parma 1 genug erneuerbaren Strom für mehr als 3.000 Haushalte. Doch die Geschichte dieses Projekts handelt nicht nur von Technologie. Sie zeigt, wie bestehende Infrastruktur weiterentwickelt werden kann, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Angesichts des steigenden Energiebedarfs und begrenzter Flächen werden Modernisierung und Repowering eine immer wichtigere Rolle für die Energiewende spielen. Parma 1 macht deutlich: Fortschritt entsteht nicht immer durch Neubau. Manchmal beginnt er mit der intelligenten Weiterentwicklung dessen, was bereits vorhanden ist.

Die Modernisierung im Video